SparPfad – 5. Trittstein: Heizlastberechnung

Die Heizlastberechnung als Grundlage für die Planung Ihrer Heizanlage mit Wärmepumpe und die Betragung der Förderung durch die KfW liegt vor.
Ihr Haus erfüllt die Kriterien für den Einbau einer Heizanlage mit Wärmepumpe. (siehe Trittstein 1)
Lassen Sie als Einstieg in den Prozess des Heizungstausches mit Wärmepumpe vom Energieberater oder Fachbetrieb eine Berechnung der Heizlast nach EN 12831 Verfahren B Ihres Gebäudes erstellen.

Lassen Sie sich die normkonforme Heizlastberechnung aushändigen und prüfen Sie, ob Sie auf der Grundlage Ihres Hauses erstellt wurde.
Die normkonforme Heizlastberechnung für die einzelnen Räume liegt vor.

ACHTUNG:
Sie können nur tausende Euro beim Einbau einer Wärmepumpe sparen, wenn die Planung Ihrer neuen Heizanlage auf einer normkonformen Heizlastberechnung basiert.

Erfahrungs- bzw. Schätzwerte der für die Anlage notwendigen Heizleistung sind für die Planung der Heizanlage nicht ausreichend und verhindern die Förderung durch die KfW.

Die Heizlastberechnung ist ein Berechnungsverfahren zur Ermittlung der Heizlast von Gebäuden. Diese gibt an, wie viel thermische Leistung einem Raum oder einem Haus bei einer festgelegten Auslegungstemperatur zugeführt werden muss, um trotz Verlusten über Hülle und Lüftung eine gewünschte Raumtemperatur aufrechterhalten zu können. Das Verfahren enthält Sicherheitszuschläge, daher ist die tatsächlich erforderliche Heizleistung des Gebäudes geringer als die Summer der Heizlast der Einzelräume.

– Heizungsplanung:
Die Ergebnisse der Heizlastberechnung geben Aufschluss darüber, wie groß eine Heizungsanlage zu planen ist. Dabei wirken sie sich nicht nur auf die Leistung des Wärmeerzeugers selbst, sondern auch auf die Größe von Heizflächen wie Heizkörpern oder einer Flächenheizung aus. Sie definieren den Wärmebedarf einzelner Räume und sind somit Grundlage für die Dimensionierung des Rohrnetzes.

– hydraulischer Abgleich
Darüber hinaus ist die Berechnung der Heizlast auch nötig, wenn Experten einen hydraulischen Abgleich durchführen.

– Voraussetzung für eine Förderung der Heizanlage mit Wärmepumpe durch die KfW
Für die Erfüllung der Förderbedingungen der KfW muss der hydraulische Abgleich der Wärmeverteilung nach Verfahren B mit einer raumweisen Berechnung durchgeführt werden.

– Durchführung der Heizlastberechnung nach DIN EN 12831
Die Berechnung ist nicht sonderlich kompliziert. Es sind jedoch verschiedene Randbedingungen zu betrachten, sodass tiefergehende Sachkenntnis erforderlich ist. Auch ist zu prüfen, ob eine eigenständige Heizlastberechnung von der KfW für die Förderung anerkannt wird.
Es gibt Internetseiten bzw. Apps zur eigenständigen Heizlastberechnung.

Heizlastrechner